Welkom in Nederland

Das lange 1. Mai Wochenende bot sich förmlich dazu an, das einjährige Bestehen unseres Blogs (Yeah!) mit einem Momenteel Betriebsausflug zu kombinieren (Doppel Yeah!). Nach dem Abwägen verschiedenster Reiseziele fiel die Wahl schließlich auf Rotterdam und Den Haag, neben Amsterdam die beiden kulturellen Zentren der Niederlande – und für uns mindestens genauso wichtig, gaaanz nah am Meer.

Auf in die Niederlande

Auf in die Niederlande

Rotterdam (Anja)

Unser erstes Etappenziel hat uns sofort begeistert. Nicht ohne Grund wurde Rotterdam sowohl von Rough Guides als auch von der New York Times in diesem Jahr als ‚Stadt, die man gesehen haben muss‘ ausgezeichnet. Die Metropole scheint eine wahre Spielwiese für Architekten zu sein. Die extravaganten Wolkenkratzer, der Euromast, die Erasmusbrücke oder die Kubushäuser allein sind bereits sehenswert.

Rotterdam Maastoren

Rotterdam Maastoren

Rotterdam Erasmusbrücke

Rotterdam Erasmusbrücke

Rotterdam Floating Pavilions

Rotterdam Floating Pavilions

Rotterdam Restaurant Leipzig im Luxor Theater

Rotterdam Restaurant Leipzig im Luxor Theater

Rotterdam Kubushäuser

Rotterdam Kubushäuser

Nicht minder spannend ist aber auch das Museumsviertel mit dem großartigen Boijmans van Beuning Museum, der trendigen Witte de Withstraat mit ihren Galerien, Kneipen und dem besten Hostel der Stadt (King Kong) sowie der hippe Nieuwe Binnenweg, wo sich bereits vor Ladenöffnung die coolsten Jungs der Stadt vorm Barbier Shorem in die Warteschlange einreihen.

Rotterdam Wittekwartier

Rotterdam Wittekwartier

Was wir natürlich auf keinen Fall verpassen durften, war ein Besuch des niederländischen Fotomuseums (mehr dazu hier) bevor es nach dem besten Lachswrap (O-Ton Kristin) im nostalgischen Hotel New York ins nur 24 Minuten entfernte Den Haag ging.

Hotel New York

Rotterdam Hotel New York

Den Haag  (Kristin)

In der Tat liegen die schönsten Städte an der niederländischen Küste sehr dicht beieinander, was uns jedoch nicht abhielt auf der Suche nach einem günstigen P+R Plätzchen dann doch eineinhalb Stunden in und um Den Haag zu kreisen. So konnten wir uns zumindest vorab schon einen kleinen Überblick über die Stadt verschaffen und erste Punkte auf unserer „Das-müssen-wir-in-Den-Haag-gesehen-haben-Liste“ abstreichen. Auf diese hatte es der Besuch der königlichen Gemäldesammlung im Mauritshuis erst gar nicht geschafft, denn zu unserem Pech befindet sich das Gebäude noch bis Mitte 2014 im Umbau. Die 100 wichtigsten Gemälde konnten wir jedoch im Gemeentemuseum besichtigten, wobei uns hier auch schon die zweite traurige Nachricht ereilte – das „Mädchen mit dem Perlenohrring“ von Vermeer befindet sich momentan in Japan.

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Jan Vermeer: Das Mädchen mit dem Perlenohrring (ca. 1665)

Einen guten Einblick in das Leben und Schaffen Vermeers erhielten wir aber zumindest bei unserem Kurztrip in die Heimatstadt des Künstlers. Delft erreicht man von Den Haag mit der Tram innerhalb von 20 Minuten und hier gibt es nicht nur den wohl besten Apfel- und Kirschkuchen der Region, sondern auch das Vermeer Centrum Delft in welchem wir jede Menge über die Geschichte der Stadt und der Lichtmalerei erfuhren. Die Gemälde des Künstlers ließen sich hier als Kunstdrucke besichtigen und nachdem wir im Gemeentemuseum dann schließlich dem Original der „Stadtansicht von Delft“ gegenüberstanden, waren wir von der Kraft, wie Vermeer Farbe und Licht in seinen Bildern einsetzte, schlichtweg überwältigt.

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Delft

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Delfter Tanzgruppe

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Am Ende des Tages und des Trips hatten wir uns letztendlich nur noch einen Wunsch zu erfüllen. Wir waren gekommen um das Meer zu sehen und am Strand in Scheveningen genossen wir diese Aussicht auf besonders angenehme Weise.

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Leuchtturm in Scheveningen

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