Sonntags im Museum – Zum 150. Geburtstag von Heinrich Kühn

Am heutigen dritten Advent möchten wir Euch eine Alternative zum üblichen Weihnachtsmarktbesuch vorstellen und schicken Euch deshalb ins Museum. Genauer gesagt ins Deutsche Fotomuseum in Markkleeberg. Dort könnt Ihr noch bis Ende des Jahres die Ausstellung Heinrich Kühn. Zum 150. Geburtstag des Kunstfotografen und Farbpioniers besuchen.

Der in Dresden geborene und bis zu seinem Tod in Tirol ansässige Heinrich Kühn (1866 – 1944) zählt neben Frank Eugene Smith und Alfred Stieglitz zu den wichtigsten Vertretern des Piktorialismus und zu den Pionieren der internationalen Kunstfotografie überhaupt.

Anläßlich seines 150. Geburtstags zeigt das Museum eine Werkauswahl des Künstlers. Kühn beschäftigte sich intensiv mit dem Autochrome-Verfahren (Durchscheinbildern) und schuf damit atmosphärisch dichte malerische Kompositionen. Sein umfangreiches künstlerisches Erbe umfasst mehr als 300 solcher teils farbiger Durchscheinbilder. Da diese wegen ihrer Lichtempfindlichkeit nicht mehr im Original gezeigt werden können, wurden sie hochauflösend digitalisiert und werden in der Ausstellung nun als hochwertige Lambdaprints präsentiert.

Zudem wird eine Kurzfassung des Films Das bedrohte Paradies – Der Photograph Heinrich Kühn von Markus Heltschl gezeigt.

Zur Einstimmung empfehlen wir den folgenden kurzen Beitrag (auf Englisch).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*