Leipziger Lieblingsmomente – Die Blogparade

Anlässlich Ihres 2. Blog-Geburtstages hat Adelina von Leipzig L(i)eben zu einer Blogparade mit dem Thema Leipziger Lieblingsmomente aufgerufen.

Nicht nur, weil unser Name momenteel uns quasi dazu verpflichtet teilzunehmen, sondern vor allem weil wir die Idee klasse finden, haben wir beschlossen, uns daran zu beteiligen und selbst einen kurzen Beitrag über die schönsten Augenblicke, die wir 2013 mit Leipzig verbinden, zu verfassen.

Gleichzeitig interessieren uns aber auch Eure Erlebnisse des letzten Jahres. Gab es einen besonderen Moment, den Ihr mit uns teilen wollt? Vielleicht ein Foto, dass Euch besonders angesprochen oder bewegt hat? Hinterlasst einen Kommentar, schreibt uns eine Email oder postet einen Eintrag auf unserer Facebook Seite. Wir sind gespannt!

Kristin:
In den letzten Tagen habe ich mir viele Gedanken über meine Lieblingsmomente 2013 in Leipzig gemacht und dabei viel mir auf, dass Wasser ein verbindendes Element meiner schönsten Erinnerungen ist. Die Seenlandschaft im Süden spielt dabei eine wesentliche Rolle, nicht zuletzt, da ich mich hier auf meine erste 100km Radtour vorbereitet habe, meine Schwester in der Kleinen Freiheit ihren großen Tag feierte, wir den Cospudener See als Ort für unser momenteel Shooting wählten und ich mich hier einfach wohl fühle. Leipzig hat bekanntlich keine Küste, aber immer wenn ich am Cospudener See sitze, übers Wasser schaue und im Hafen die Seile der Schiffe im Takt der Wellen an die Masten schlagen, dann habe ich das Gefühl am gegenüberliegenden Ufer wartet eine neue Welt darauf, entdeckt zu werden. Ich möchte sie nicht missen, die warmen Sommernächte mit Freunden am Strand, in denen wir die Zeit und das Aufstehen am nächsten Morgen für einen Moment vergaßen. In denen wir zum klaren Sternenhimmel schauten, Wein tranken, erzählten und Pläne für die Zukunft entwarfen. Auch wenn das alles wie eine Szene aus einem kitschig Film klingt und ich die romantischen Sonnenuntergänge absichtlich nicht erwähnt habe, waren die Abende am See genau so und für mich dürfen sie auch in Zukunft eine Portion Kitsch mehr haben als üblich.

Cospudener See 2

Anja:
Wenn man wie ich gern in Leipzig lebt, dann verbindet man übers Jahr eine Menge schöne Erinnerungen mit dieser Stadt. Mich rückblickend auf einen bestimmten Augenblick festzulegen, ist daher gar nicht so einfach. Laue Sommerabende mit Freunden, durchtanzte Nächte, große Gefühle, berufliche Veränderungen, Superheldenfrühstück, Sonnenaufgänge beim morgendlichen Lauf am Fluss, spannende Ausstellungen und intensive Gespräche – wie soll ich mich da bloß entscheiden?
2013 war ein verdammt gutes Jahr. Nicht nur, weil wir im April unseren eigenen kleinen Leipzig Blog starteten. Weil es so schön war, zu sehen, wie eine Idee reift und gedeiht. Weil wir verrückte Pläne schmieden und verwirklichen konnten. Nein, nicht nur deshalb, aber ein bisschen auch deswegen. Gefühlt ging bisher noch kein Jahr so schnell vorüber wie das vergangene und das neue – gerade einmal zwei Wochen alt – scheint mit ähnlich rasantem Tempo zu starten. Da lohnt es, ab und an inne zu halten und die kleinen, scheinbar unspektakulären Momente zu genießen. Einen davon möchte ich hier mit Euch teilen: Wenn morgens die ersten Sonnenstrahlen ins Zimmer scheinen, mich wachkitzeln und ich weiß, dass es ein toller Tag wird.

moments 2013

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